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Neuigkeiten 2018 beim NV BELLIKON


Fr. 27. April 18.15 ab Gemeindehaus Bellikon:  Exkursion ins Reich der Amphibien bei Stetten (Fahrgemeinschaft)

Drei bis fünf Zentimeter gross und blattgrün gefärbt: Der Laubfrosch ist eine der bekanntesten Amphibien-Arten bei uns und kommt in großen Teilen Europas vor. Einzigartig unter den Amphibien sind ihre Haftscheiben an den Enden der Finger und Zehen.

Der Laubfrosch gehört zu den bekanntesten Amphibien Mitteleuropas. Er kann zwischen drei und fünf Zentimeter gross werden und ist blattgrün gefärbt. Selten treten auch braune, graue, gelbliche oder gefleckte Exemplare auf. Die grüne Oberseite und die weisslich gefärbte Unterseite sind seitlich von einer schwarzen Linie getrennt. Durch die Haftscheiben an den Enden der Finger und Zehen, können Laubfrösche als einzige Amphibienart Mitteleuropas auch in Gebüschen und Bäumen gefunden werden. 

Krawall schlagen macht doch erst in Gemeinschaft richtig Spass. Das finden jedenfalls unsere Laubfrösche. Während der Balzzeit von Ende April bis Mitte Juni versammeln sich die Froschmännchen in möglichst grossen Gruppen zum spätabendlichen Tümpel-Konzert.

Je mächtiger die grünen Herrenchöre, desto mehr Weibchen werden angelockt. Was aus einem oder zwei Kilometern Entfernung wie liebliche Hintergrundmusik klingt, tut von Nahem richtig in den Ohren weh. Schliesslich bringt es ein Laubfrosch auf eine Lautstärke von sagenhaften 90 Dezibel. Doch die Zeit der grossen Chöre ist vielerorts vorbei, unsere genormte, weitgehend ausgeräumte Landschaft ist meist nicht mehr laubfroschgerecht. Laubfrösche sind Bewohner kleingewässerreicher Lebensräume. In Flussauen mit einer möglichst natürlichen Hochwasserdynamik fühlen sie sich am wohlsten. Hier entstehen immer wieder neue, flache Überschwemmungszonen, feuchte Wiesen und sonnenbeschienene Tümpel, deren Wasser sich rasch erwärmt.

(Quelle: NABU)

Sa. 24.März 6.00h bis 09.00h ab Gemeindehaus Feldexkursion ins Reusstal zum Thema:

Nachtigall und Fuchs und Has

Auch wenn die Nachtigall als Langstreckenzieher noch nicht eingetroffen ist, Kiebitze und weitere Gefiederte haben an der Stillen Reuss ihre Reviere bezogen. Der Frühling treibt langsam aber bestimmt seine frühen Blüten. Jetzt zeigt sich in der Flur eindrücklich, dass Düngerstoffe das Intensivkulturland schon gänzlich eingrünen, während in den Magerstandorten, den interessantesten und vielfältigsten Lebensräumen, noch Grau und Brauntöne überwiegen.


Auf dem naturkundlichen Rundgang in der Rottenschwiler Aue- und Riedlandschaft  werden die neusten Entwicklungen zu Biber, Weisstorch und Co. erläutert. Wir erfahren, wieso im Naturschutzgebiet ab und zu Bagger, Trax oder Forstschlepper wirken, was solche Eingriffe fördern, wo im Reusstal aber auch wieder „Wildnis“ ohne menschliche Eingriffe als Naturschutzstrategie bevorzugt wird.

Leitung Josef Fischer, Biologe, Geschäftsführer Stiftung Reusstal

Anfahrt mit PW (Fahrgemeinschaft) Dann Morgenexkursion in die erwachende Landschaft der Reussebene.
Josef Fischer ist ein profunder Kenner der lokalen Verhältnisse und vermittelt schöne Naturerlebnisse.

Der Wanderfalke ist unser "Vogel des Jahres 2018"

Der Wanderfalke, eines der schnellsten Tiere der Welt, wird von BirdLife zum Vogel des Jahres 2018 gekürt. Diese Auszeichnung hat der Vogel der Superlative mehr als verdient. Er kommt auf beinahe allen Kontinenten der Erde vor und begeistert die Menschheit schon seit vielen Jahrhunderten.

Der Wanderfalke gehört zur Gattung der Greifvögel. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 1,1m ist er der grösste einheimische Falke. Ein besonderes Merkmal der Wanderfalken, ist ihre enorme Geschwindigkeit. Die Männchen stürzen sich, mit einer sagenhaften Geschwindigkeit von über 250 Stundenkilometern, auf ihre Beute. Im Gegensatz zum Turmfalken, der es auf Nagetiere und Insekten abgesehen hat, besteht die Nahrung der Wanderfalken vorwiegend aus anderen Vogelarten. Um bei der Vogeljagd im Flug Erfolg zu haben, besitzt der „Vogel des Jahres“, extrem gute Augen und scharfe Krallen.

Vorkommen in der Schweiz
Grundsätzlich ist der Wanderfalke in der ganzen Schweiz anzutreffen. Felswände mit vielen Nischen und Spalten, wie vor allem im Jura und den Alpen vorkommen, bieten sehr gute Nistplätze. Einige Brutpaare nisten ausserdem auf den Kühltürmen der AKWs oder auf hohen Bürogebäuden in den Städten.  In anderen Ländern nisten die Vögel teilweise auch in Baumkronen. Wichtig ist immer, ein offener Luftraum mit genügend Beute, um auf die Jagd zugehen. Zurzeit leben in der Schweiz ca. 300 Brutpaare. Ab Anfang März brüten vorwiegend die Weibchen, für ca. 4 Wochen, 3-4 Eier aus. Das Männchen versorgt seine Auserwählte während dieser Zeit mit ausreichend Beute. Bis zu 40 Tage bleiben die geschlüpften Falken im schützenden Nest, bevor sich die Falkenfamilie im Hochsommer auflöst.

 

 

 

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