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Ernst Hofstetter
 
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Am 13. März 2020 findet unsere Generalversammlung 2020 statt.

2020 beschäftigen wir uns schwerpunktmässig mit den Insekten, einer wichtigen Gruppe von Lebewesen, welche unser Ökosystem prägen und uns durch ihr Vorhandensein anzeigen, in welchem Zustand sich unsere Umwelt befindet.
Der Vortrag von Frau Yvonne Fabian an der GV gestattet uns einen tieferen Einblick in diese Welt: "Insekten", wichtige Player im Ökosystem.

                                 

                                                           Honigbiene auf Bienenorchis                                                                   Langhornbiene Eucera

Sa. 9. Nov. 10.00 bis 12.00h Obere Hasenbergstrasse         

Wir pflanzten eine Baumreihe: 

48 Personen, Gross und Klein, haben am Samstag, den 6. November Hand angelegt und den Natur- und Vogelschutzverein Bellikon dabei unterstützt, vierzehn grosse einheimische Bäume an der oberen Hasenbergstrasse in Bellikon zu setzen: Eiche, Feldahorn, Sommer- und Winterlinde. Markus Burkart, Pächter vom Neuhof und angehender Biobauer, hat die Anwesenden instruiert die Bäume zu pflanzen und deren Pfosten einzuschlagen. Vater Burkart wies die Helfer an, die jungen Stämme fachgerecht festzubinden, damit deren zarte Rinde keinen Schaden nähme.

Voller Stolz konnten Kinder und Erwachsene «ihren» gepflanzten Baum bestaunen. Die Kinder stellten sich vor, wie mächtig dieser einmal sein würde, wenn sie selbst Eltern wären.

 

 

Auf dem Neuhof sorgte Traugott Brem wie immer dafür, dass alle nach getaner Arbeit etwas Warmes in die kalten Hände und den leeren Magen bekamen.

 

 

Der Dank geht an Urs Siegenthaler, der sein Land zur Verfügung stellt und an Markus Burkart und seinen Vater, welche die Bäume in Zukunft pflegen werden.

Es war überwältigend, so viele kleine und grosse BellikerInnen für diese nachhaltige Sache gewinnen zu können.

Nun heisst es, wenn’s nach dem Vereinsvorstand geht: „Auf ein Nächstes und auf weitere Einsätze für die Natur!»

                       

 Der Kiebitz ist der Vogel des Jahres 2019 (Quelle: NABU)

 

 

  

Wer „kiebitzt“, sieht dem anderen schon mal verbotenerweise in die Karten. Schauen wir dem Kiebitz in die Karten, wird deutlich, dass der Vogel durch die Zerstörung seines ursprünglichen Lebensraumes notgedrungen zum Kulturfolger wurde.

Name und Verwandtschaft
Der Kiebitz (Vanellus vanellus) stammt aus der Familie der Regenpfeifer (Charadriidae), die zur Ordnung der Wat-, Möwen- und Alkenvögel gehört.

Kennzeichen: Der Kiebitz ist etwa taubengross (28 bis 32 cm). Durch den Kontrast zwischen schwarzer Oberseite mit grünlich schimmerndem Metallglanz und weisser Unterseite mit schwarzem Brustband sowie eine abstehende Federholle am Hinterkopf ist die Spezies unverkennbar. Die Kopfseite ist weisslich mit schwarzem Streif unter dem grossen dunklen Auge. 

Lautäusserungen: Der auffällige Vogel ruft seinen Namen in verschiedenen Variationen, zum Beispiel kie-wi als Kontaktlaut und chä-chuit, wit-wit-wit-wit sowie chiu-witt während des Fluges. 

Nahrung: Insekten und deren Larven bilden die Hauptnahrung des auffälligen Vogels. Regenwürmer, Samen und Früchte von Wiesenpflanzen, sowie
Getreidekörner sind weitere Bestandteile in seinem vielseitigen Nahrungsspektrum.

Lebensraum: Der Kiebitz bevorzugt offenes, flaches und feuchtes Dauergrünland, Wiesen, Weiden und Überschwemmungsflächen. Sein Lebensraum - das Feuchtgrünland - ist in Deutschland jedoch selten geworden. Wo Grünland umgebrochen wurde, kann man den brutplatztreuen Kiebitz auch auf Äckern antreffen. Meist brütet er dort aber ohne oder nur mit geringerem Erfolg, so dass auch solche Brutplätze nach einigen Jahren verwaisen.

Fortpflanzung: Das mit Gras ausgepolstertes Nest wird in einer Mulde am Boden angelegt. Der Legebeginn ist stark witterungsabhängig und schwankt zwischen Anfang März bis Juni. Hauptbrutzeit ist April und Mai. Das Gelege besteht meist aus 4 birnenförmigen, olivbraunen und schwärzlich gefleckten Eiern. Nach 26 bis 29 Tagen schlüpfen die Küken. Es sind Nestflüchter, die mit 35 bis 40 Tagen fliegen können und selbständig werden. Der Kiebitz hat meist nur eine Jahresbrut, bei Verlust erfolgen jedoch häufig Nachgelege. 

Verbreitung: Der Kiebitz ist in der gemässigten und mediterranen Zone von Westeuropa weit verbreitet. Die nördliche Verbreitungsgrenze wird in Skandinavien erreicht. Im Süden reicht das Areal bis Nordafrika. Die dichtesten Vorkommen liegen in Tiefebenen und Flussniederungen.Bestand: Der europäische Brutbestand (ohne Russland) wird auf 1,1 bis 1,7 Millionen Brutpaare geschätzt. In Deutschland brüten gegenwärtig noch 70.000 bis 100.000 Paare. In optimalen Gebieten kommen Kiebitze kolonieartig vor bzw. mit bis zu 5 Paaren pro Quadratkilometer. Meist beträgt die Siedlungsdichte jedoch kaum mehr als ein Paar pro Quadratkilometer.

Gefährdung: Der Kiebitz wurde aus seinem ursprünglichen Lebensraum vertrieben. Hauptfaktoren hierfür sind Entwässerung, Grundwasserabsenkung, frühe Wiesenmahd, industrieller Torfabbau, Aufforstung von Mooren sowie landwirtschaftliche Arbeiten. Zu weiteren Gefährdungsursachen zählen Störungen der Brutgebiete durch intensive Freizeitnutzung, sowie in manchen Ländern auch immer noch die direkte Verfolgung durch Jagd und durch Eiersammler.

Forderungen zum Schutz: Zu den vorrangigen Schutzmassnahmen zählt die Erhaltung naturnaher Lebensräume. Die Renaturierung von Auen und Niederungen und die Wiedervernässung von Feuchtwiesen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Bekannte Brut- und Rastplätze sollten intensiv überwacht werden, um sie vor störenden menschlichen Eingriffen zu bewahren.

AZ zum Kiebitz! (Quelle: Birdlife Schweiz)